Rückblick auf den Informationsanlass 2024 der Elsy-Amsler Stiftung
Am vergangenen Informationsanlass der Elsy-Amsler Stiftung haben wir gemeinsam mit unseren Gästen auf das Jahr 2024 zurückgeblickt. Dank unserer wertvollen Kontakte in Kenia konnten wir eindrucksvolle Fotos und Videos zeigen, die einen tiefen Einblick in unsere Projekte vor Ort geben.
Ein zentrales Thema war die verheerende Überschwemmung im Frühling 2024, die auch die Homabay-Region, in der die Stiftung aktiv ist, betroffen hat. Petra, ein engagiertes Stiftungsmitglied, erläuterte eindrücklich, welche gesundheitlichen Herausforderungen eine solche Naturkatastrophe mit sich bringt und welche Auswirkungen sie auf die lokale Bevölkerung hat.
Im Zusammenhang mit dem Thema Wasser stellten wir unser Herzensprojekt, den Brunnenbau, vor. In diesem Jahr konnten wir fünf neue Brunnen bauen und erfolgreich in Betrieb nehmen. Zudem haben wir begonnen, Solaranlagen auf Schuldächern zu installieren – ein weiterer wichtiger Schritt, um die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. Diese beiden Themenfelder werden uns auch im kommenden Jahr weiterhin begleiten und weiter ausgebaut.
Unsere Stiftungspräsidentin Doris und ihr Mann Marcel berichteten außerdem von ihrer Reise nach Kenia. Sie besuchten mehrere Schulen, trafen sich mit unserem Kontaktmann Father Thomas und hatten die Gelegenheit, viele persönliche Geschichten kennenzulernen. Besonders bewegend war der Besuch bei einer 80-jährigen Großmutter, die einen verwaisten Jungen aufgenommen hat. Die beiden leben in einer einfachen Hütte und durften sich über zwei Matratzen und einige Grundnahrungsmittel freuen, die wir ihnen zur Verfügung stellen konnten.
Ein weiterer Höhepunkt war die Ankündigung einer weiteren Reise nach Kenia im Februar 2025, bei der Doris und Marcel sich erneut mit Father Thomas treffen werden, um die Projekte im Bereich Brunnenbau und Solaranlagen weiter zu verfolgen. Allerdings wird Father Thomas nach dieser Reise eine wohlverdiente Auszeit nehmen, um sich ein Jahr Sabbatical zu gönnen. Wir danken ihm für seine unermüdliche Arbeit und wünschen ihm alles Gute für die kommende Pause.
Besonders erwähnenswert war auch der Abschied von Monika Magnano, die seit 2018 für die Stiftung tätig war. Monika hat mit Herzblut den Bereich Finanzen und Buchhaltung betreut und uns über die Jahre hinweg sehr unterstützt. Wir danken ihr herzlich für ihr Engagement und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Bis auf weiteres wird Marcel ihre Aufgaben übernehmen, bis eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden wird.
Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und freuen uns darauf, unsere Projekte auch im kommenden Jahr gemeinsam mit euch weiterzuführen.